Elterninformation

 

NNÖSMS Wölbling

3124 Oberwölbling

Oberer Markt 15

 Tel.: 02786/22451oder 0664/4504995

Fax: 02786/224522

e-mail: nms.woelbling@noeschule.at

Direktorin: DNMS Petra Schrott

Ab 18. Mai 2020

Aktueller Schulbetrieb!

 

·         Die SchülerInnen, die nicht öffentlich anreisen, sollen bitte zwischen 7:00 und 7:15 eintreffen, damit eine gewisse Staffelung gewährleistet ist.

·         Wer mit dem öffentlichen Bus kommt, muss dort einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

·         Beim Eintreten in die Schule muss ebenfalls ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden (den sie von zuhause mitnehmen müssen).

·         Bitte die Mund-Nasen-Schutz-Masken regelmäßig waschen.

·         Nach dem Betreten des Schulgebäudes müssen sich die SchülerInnen unter Aufsicht die Hände desinfizieren.

·         Schulfremde Personen dürfen das Schulgebäude nur nach Anmeldung betreten, dazu zählen auch die Eltern. Es ist dafür der Hintereingang (bei der Direktion) vorgesehen, der nun mit einer Glocke versehen ist.

·         Die Kinder sind in 2 Gruppen aufgeteilt (Gruppe A und Gruppe B) und müssen an den vorgesehenen Tagen in die Schule kommen. Die anderen Tage dazwischen sind Hausübungstage, die sie zuhause verbringen.

·         Der Unterricht wird stundenplanmäßig stattfinden, der Nachmittagsunterricht entfällt. Für Bewegung und Sport gibt es eine Sonderregelung für Schulen mit sportlichem Schwerpunkt. Der Unterricht darf ausschließlich im Freien stattfinden unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von 2m. Gegenstände, die verwendet werden, müssen regelmäßig desinfiziert werden.

·         Das Verlassen des Schulgebäudes nach dem Unterricht findet ebenfalls gestaffelt statt.

·         Wir alle versuchen gemeinsam, die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen so gut es geht einzuhalten.

 zurück!

Die Wurzeln des Schulwesens in Oberwölbling lassen sich bis ins Spätmittelalter zurückverfolgen. Die erste für die Schule relevante Jahresangabe findet sich in einem Banntaidingsprotokoll, das mit der Jahreszahl 1471 versehen ist. Bei der Schule in Oberwölbling handelte es sich um eine Pfarrschule, in der den Kindern neben den elementarsten Kenntnissen des Lesens, Schreibens und Rechnens vor allem die Grundsätze der christlich-katholischen Lehre vermittelt wurden. Der unterrichtende Schulmeister war dem Pfarrer unterstellt und erhielt von diesem sein Gehalt. Allerdings war es auch möglich, dass der Unterricht vom Pfarrer selbst gehalten wurde. Der ursprüngliche Ort des Oberwölblinger Schulwesens im 15. und 16. Jahrhundert dürfte der Pfarrhof gewesen sein. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts war die Schule im ehemaligen Amtshaus des Salzburger Verwalters, im damaligen Gebäude Nr. 12 in Oberwölbling, untergebracht.

Das 17. Jahrhundert

In den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts lässt sich Georg Stolz als Schulmeister und Marktschreiber nachweisen. Belegt ist, dass 1628 Mathias Hueber seine Nachfolge antrat. Hueber wirkte höchstens zwei Jahre als Schullehrer, denn bereits 1630 scheint Severin Nest als neuer Schulmeister und Organist auf.

Paulus Jacobus Adel war ab 1636 an der Oberwölblinger Pfarrschule tätig.

1657 ist im Taufbuch der Pfarre eine Schulmeisterin - Anna Cordula Jansonin – überliefert. Ihr folgte der Schulmeister und Marktschreiber Johann Mathias Kheimbl.

Das 18. Jahrhundert

Als erster Schulmeister des 18. Jahrhunderts ist zwischen dem 15. Juli 1719 und dem 14. September 1727 Johann Christoph Reiter belegt. Der nächste namentlich bekannte Lehrer in Oberwölbling ist Wolfgang Terpinitz. Während seiner Amtszeit fanden regelmäßig Handwerker in der Schule Betätigung. 1768 wurde das Mauerwerk des Schulhauses instandgesetzt, und das Dach 1772 mit Schindeln neu gedeckt. Ebenso wurden 1773 und 1774 die Fenster und zwei Öfen ausgebessert.

Die theresianisch-josephinischen Reformen

Per Hofdekret vom 13. Oktober 1770 erklärte Maria Theresia das Schulwesen zu einem „politicum“, also zu einem Instrumentarium zur Förderung staatlicher Interessen. Am 6. Dezember 1774 wurde die „Allgemeine Schulordnung für Österreich“ veröffentlicht. Den Bestimmungen dieser Ordnung entsprechend, wurden die kirchlichen Volksschulen in Staatsschulen umgewandelt. Die Schule in Oberwölbling gehörte zur Gruppe der deutschen Trivialschulen. Um die in der Schulordnung festgesetzten Vorgaben umzusetzen, ging man 1777/78 auch in Oberwölbling daran, Renovierungsarbeiten an der dortigen, nunmehrigen Trivialschule, durchzuführen.

Seit dem 1. Mai 1785 war in Oberwölbling Johann Michael Schmid als Nachfolger von Terpinitz tätig, der den Lehrberuf seit 1779 ausgeübt hatte. Schullehrer Schmid verstarb mit 34 Jahren am 27. März 1789. Sein Nachfolger wurde mit 25 Jahren Johann Nepomuk Loibl.

Das 19. Jahrhundert

Schulmeister Loibl verstarb am 11. Juni 1810. Ihm folgte Anton Rockenbauer nach.

Die Zahl der schulbesuchenden Kinder ist in den folgenden Jahren stark angestiegen. Die Erweiterung der Schule um ein Klassenzimmer wurde als unbedingt notwendig erachtet und der Baubeginn für 1823 ins Auge gefasst.

Gleichzeitig mit der Schulerweiterung wurde die Aufnahme eines Schulgehilfen angestrebt. Erster Schulgehilfe in Oberwölbling war Michael Krenn. Ihm folgte Rockenbauers Sohn Isidor.

Nach dem Tod seines Vaters wurde Isidor Rockenbauer 1832 mit der provisorischen Schulleitung betraut. An der Seite Rockenbauers wirkte als dessen Gehilfe Johann Wallner. Am Beginn der fünfziger Jahre war als Schulgehilfe in Oberwölbling Josef Macho tätig. 1858 trat der Sohn von Isidor Rockenbauer, Franz Rockenbauer, seinen Dienst als Unterlehrer in Oberwölbling an.

Nach dem Tod seines Vaters Isidor 1875 folgte ihm als Schulleiter sein Sohn Franz.

Das „neue Schulgebäude " 1899

 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Schule in Oberwölbling mit vier Klassen geführt. Ab 1897 sollte die Volksschule fünfklassig geführt werden. Diese fünf Klassen mussten aber in vier verschiedenen Gebäuden untergebracht werden, da das eigentliche Schulgebäude zu klein war.

Da unter diesen Umständen die Errichtung eines neuen Schulgebäudes unumgänglich wurde, entschloss sich der Schulgemeinderat, das der Schule benachbarte Haus Nr. 13 von Karl Hiessberger zu kaufen, es niederzureißen und an seiner Stelle ein neues Schulgebäude errichten zu lassen. Nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgte die offizielle Einweihung am Sonntag, dem 29. Oktober 1899.

 Das 20. Jahrhundert

Im Oktober 1901 trat Direktor Franz Rockenbauer in den wohl verdienten Ruhestand. Zum neuen Oberlehrer und Leiter der Schule wurde Ignaz May bestellt. 1919 beendete Oberlehrer Ignaz May seinen Schuldienst.

Am 9. September 1920 wurde Franz Hießberger zum neuen Oberlehrer ernannt.

Ihm folgte 1921 Johann Schützner. 1922 übernahm der neue Oberlehrer Bernhard Engelsdorfer die Leitung der Schule. Im Jahr 1923 wurde der elektrische Strom in das Gebäude eingeleitet und die Arbeiten von den Lehrern selbst vorgenommen.

29. August 1926: Errichtung einer 3-klassigen Bürgerschule. Erster provisorischer Direktor der Bürgerschule war Oskar Dorninger, der 1929 auch mit der Leitung der Volksschule betraut wurde. Er wurde am 16. Dezember 1929 zum Hauptschuldirektor ernannt.

Im Schuljahr 1930/31 wurde der Auftrag zum ersten Schulzubau, der zwei Klassen umfasste, erteilt.

Ständig änderte sich die Zusammensetzung des Lehrkörpers. Im Laufe der Jahre 1941 und 1942 mussten mit Ausnahme des Direktors alle männlichen Lehrkräfte einrücken. Ersatz gab es keinen.

Im November 1944 wurde Volksschullehrer Karl Schmidt aus der Wehrmacht entlassen und mit der außerplanmäßigen Leitung der Schule betraut.

Nach den Kriegswirren im Frühjahr 1945 konnte der Unterricht an der Schule am 21. Mai wieder aufgenommen werden. Josef Engelmayer übernahm die provisorische Leitung. Engelmayer wurde schon bald von Thoedor Wendt abgelöst, der aber bald versetzt wurde und die Leitung an Maria Machaczek übergab.

Für das Schuljahr 1945/46 wurde nun Franz Graf als provisorischer Schulleiter eingesetzt. Am 6. Dezember wurde Franz Graf seines Amtes enthoben und Hauptschuldirektor Oskar Dorninger wieder mit der Leitung der Schule betraut.

Mit Beginn des Schuljahres 1957/58 wurde an der Schule erstmals eine Sonderklasse eingerichtet.

1958 wird nach der Pensionierung von Oberschulrat Oskar Dorninger Hauptschullehrer Franz Graf zum provisorischen Schulleiter bestellt.

Mit dem Schuljahr 1959/60 wurde Schulrat Hermann Lengenfelder mit der Leitung der Schule betraut.

Eigene Volks- und Hauptschule

Am 1. Februar 1964 erfolgte die Trennung von Volks- und Hauptschule. Es entstanden nun zwei Schulen, die in einem Gebäude untergebracht waren. Die provisorische Leitung wurde Volksschuloberlehrer Ernst Mrosek übertragen. Am 12.Juni 1964 wurde die Volksschuloberstufe aufgelassen und die Schüler wurden in den neu geschaffenen Zweiten Klassenzug der Hauptschule versetzt.

Am 23. September 1964 begann nach langen und mühevollen Vorbereitungen der Schulzubau.

Im August 1965 übernahm Hauptschuloberlehrer Hans Simons die provisorische Leitung der Hauptschule und Volksschullehrer Emmerich Fraunbaum die neue Leiterstelle der Volksschule Oberwölbling.

Am 1.8.1966 wurde Hauptschuloberlehrer Josef Kleebinder zum Direktor der Hauptschule ernannt.

Mit dem Schuljahr 1966/67 wurde der Polytechnische Lehrgang eingeführt.

Am 29. Oktober 1966 wurde die neu gestaltete Schule feierlich gesegnet und eröffnet.

Die Fünftagewoche für alle Schüler wurde im Schuljahr 1970/71 eingeführt

1971/72: Start des Schulversuches „Integrierte Gesamtschule“

Mit Wirkung vom 7. Februar 1975 wurde Hauptschuloberlehrer Werner Reiter mit der Leitung der Hauptschule betraut.

Am 1. Dezember 1975 übernahm Hauptschuloberlehrer Rudolf Mrass die provisorische Leitung der Schule.

Der Elternverein der Volks- und Hauptschule wurde am 29. Oktober 1976 gegründet.

Im Schuljahr 1977/78 wurde die Tagesheimschule eingeführt und am 17. Februar 1978 wurde der Beschluss zum Bau einer neuen Turnhalle gefasst.

1978/79 kam es zur Ausgliederung des Polytechnischen Lehrganges an die neu errichtete Polytechnische Schule Herzogenburg.

In den Ferien 1982 wurde mit den Aushubarbeiten für die neue Turnhalle begonnen. Der Rohbau war vor Weihnachten fertig. Nach Abschluss der Arbeiten im Herbst 1983 wurde die neue Turnhalle am 23. Februar 1984 feierlich eröffnet.

Am 11. Februar 1985 wurde Hauptschuloberlehrer Josef Mitmannsgruber mit der Leitung der Schule betraut.

Im Schuljahr 1986/87 begannen die Arbeiten an einem weiteren Schulzubau (1 Zentralgarderobe, 3 Normalklassen, 3 Kleinklassen, 3 Lehrmittelzimmer und 1 Computerraum) sowie zur Sanierung des Altgebäudes. Am 12. November 1988 lud die Hauptschulgemeinde zur feierlichen Segnung und Eröffnung des Zubaues.

Die Hauptschule Wölbling wurde Sporthauptschule mit Beginn des Schuljahres 1988/89.

Im Schuljahr 1992/93 wurde der Beschluss zur Schulerweiterung und Aufstockung gefasst.

Das Schuljahr 1993/94 war geprägt durch den Schulzubau. Am 25. November 1994 fand die feierliche Segnung und Eröffnung statt.

1995/96: Start des EU-Bildungsprojektes „Comenius“ mit Partnerschulen in Schweden und Schottland

Das 21. Jahrhundert

Mit Beginn des Schuljahres 2003/04 wurde Hauptschuloberlehrer Herbert Erber zum Direktor der Hauptschule ernannt.

2006/07: Sanierung und Abstützung der Ostmauer des Turnhallentraktes

2007/08: Beschlussfassung über die Sanierung der großen Turnhalle

2008/09: Beginn der Planungsarbeiten für die Sanierung des Turnhallentraktes, zum Brandschutz im Altbautrakt und für die Errichtung von Räumlichkeiten für die Musikschule und die Jugendblaskapelle, eine neue Bibliothek sowie für die Errichtung einer biogenen Heizanlage.

 

Begonnen wurde mit der Modernisierung und Erweiterung im April 2011. Die Turnhalle wurde komplett saniert, mit einem neuen Dach versehen und wärmetechnisch auf den neuesten Stand der Technik gebracht und mit Tribünen für rund 180 Personen ausgestattet. Moderne Beschallungs- und Belüftungsanlagen wurden eingebaut. Es entstand eine Halle für Mehrzwecknutzung. Diese soll zum einen ein großzügiges Raumangebot für unsere Schulkinder im Turnunterricht bieten, zum anderen das Vereinswesen attraktiver machen, indem Vereine dort auch verschiedene Sport- und Freizeitaktivitäten ausüben können.

Auf der Ostseite des Areals wurde ein Musikschultrakt errichtet. Dieser steht sowohl der Musikschule als auch der Jugendblaskapelle Fladnitztal zur Verfügung. Ein großer Saal mit Platz für das Orchester, ein Schlagwerkraum, ein Konferenzzimmer und ein Büro für den Musikschulleiter wurden eingerichtet. Mit der Unterkunft für die Jugendblaskapelle zum Üben und Treffen ist ein langer Wunsch verwirklicht worden.

Im Untergeschoss des Neubautraktes wurde die Ortsstelle für das Rote Kreuz mit Garagen Sanitär- und Aufenthaltsräumen integriert.

Die neue Heizanlage wird durch eine landwirtschaftliche Gemeinschaft biogen mit Hackschnitzeln betrieben.

Der bestehende Altbau wurde brandschutz- und elektrotechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Direktion der Hauptschule wurde auf die Südseite des Hauses verlegt, das Lehrerzimmer neu gestaltet und die Bibliothek im Obergeschoss des Musikschulzentrums angesiedelt und wieder öffentlich zugänglich gemacht.

Auch ein Aufzug wurde eingebaut, um die Schule behindertengerecht auszustatten. Neue EDV-Räume, Aufenthaltsräume für Lehrer und Schüler und der neu angelegte Pausenhof finalisieren das Bauprojekt.

Die geplanten Kosten betragen knapp sechs Millionen Euro. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wurde im Fladnitztal ein Schulzentrum geschaffen, das weit und breit keinen Vergleich zu scheuen braucht und auch in den nächsten 25 Jahren Freude bereiten wird.

Am Freitag, dem 22. Februar 2013, wurden das neue Schul- und Musikzentrum sowie die neue Ortsstelle des Roten Kreuzes von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll offiziell eröffnet. Es war ein großer Tag für die Schulen und für die zahlreichen Ehren- und Festgäste, die der feierlichen Segnung und Eröffnung des Wölblinger Schul- und Musikzentrums beiwohnten. Die Feierlichkeiten wurden von einem umfangreichen Showprogramm umrahmt. Von den Volks-, Haupt- und Musikschülern wurden, unterstützt von der Jugendblaskapelle Fladnitztal, Lieder, Tänze und Turnvorführungen geboten. Für die grandiose Eröffnungsfeier ernteten die Aktiven begeisterten Applaus.

Landeshauptmann-Stellvertreter Sepp Leitner meinte in seinen Grußworten, dass er Bildungspolitik als die beste Sozialpolitik erachte.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betonte in seiner Festrede, dass der Bau die beste Zukunftsinvestition sei, die man sich vorstellen könne, bevor er das neu gestaltete Schulzentrum für eröffnet erklärte.

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